Kometen

Kometen

Kometen sind spektakuläre Himmelskörper, die die Sonne umkreisen.

Erdkunde

Schlagwörter

Asteroid, Meteor, Komet, Halley-üstökös, Halley, Astronomie, Sonnensystem, Oortsche Wolke, Asteroidengürtel, astronomisches Objekt, Kuipergürtel, Weltraumforschung, Umlauf um die Sonne, Weltraum, Physik, Sonne, Erdkunde

Verwandte Extras

3D-Modelle

Sonnensystem

  • Komet
  • Oortsche Wolke - Eine kugelschalenförmige „Wolke“ im äußersten Bereich des Sonnensystems. Sie besteht aus Milliarden von Kometen.
  • Kuipergürtel - Ein Asteroidengürtel jenseits der Gasriesen des Sonnensystems.

Im Sonnensystem kann man von Zeit zu Zeit atemberaubende Himmelserscheinungen beobachten, beispielsweise Kometen. Sie sind mit bloßem Auge zu sehen, aber sie treten nur in gewissen Zeitabständen am Himmel auf.

Komet

  • Kopf - Die Koma und der Kern zusammen.
  • Gasschweif - Ein schmaler, langgestreckter Schweif, der von der Sonne weggerichtet ist und aus Gasen besteht.
  • Staubschweif - Ein gekrümmter, kürzerer Schweif, der aus der Koma austretenden Staubpartikeln besteht.
  • Sonnenwind

Kometen bestehen aus Kern, Koma und Schweif. Kometen bestehen aus den ältesten Substanzen des Sonnensystems. Ein Teil der Materialien des Urnebels des Sonnensystems wurde in die äußeren Bereiche des Sonnensystems ausgestoßen, wo die Temperatur so niedrig war, dass Gesteinsbrocken und Staubpartikel von gefrorenen Gasen verbunden wurden. Der Kern des Kometen hat eine unregelmäßige Form und eine poröse Kruste, die aus CO-Eis und zu Eis erstarrtem Wasser besteht. Deshalb werden Kometen oft als schmutzige Schneebälle bezeichnet.

Sobald sich ein Komet an die Sonne annähert, beginnen die gefrorenen Gase des Kometenkerns zu sublimieren. Sie werden gasförmig und reißen kleine Staubteilchen mit, so bildet sich die Koma aus, die eine atmosphärenähnliche Erscheinung um den Kern ist.

Die Gas- und Staubteilchen werden durch den Sonnenwind in die entgegengesetzte Richtung der Sonne weggeblasen, so dass sich der Schweif ausbildet. Der Schweif besteht aus zwei Teilen: einem geraden, längeren, blauen Gasschweif und einem gekrümmten, kürzeren, gelben Staubschweif. Die Gaspartikel werden angeregt, deshalb leuchtet der Gasschweif bläulich. Da die Staubteilchen das Licht der Sonne reflektieren, erscheint der Staubschweif meist gelblich leuchtend.

Umlaufbahnen

  • Kuipergürtel - Ein Asteroidengürtel jenseits der Gasriesen des Sonnensystems.
  • kurzperiodischer Komet - Die Bahnebenen solcher Kometen ähneln der Symmetrieebene des Sonnensystems. Diese Kometen mit Umlaufzeiten von weniger als 200 Jahre stammen aus dem Kuipergürtel.
  • langperiodischer Komet - Solche Kometen haben Umlaufzeiten von mehr als 200 Jahren bis zu mehreren Millionen Jahren. Sie stammen aus der Oortschen Wolke.
  • Teil der Umlaufbahn in der Nähe der Sonne

Kometen stammen in der Regel aus einer von zwei Regionen des Sonnensystems: dem Kuipergürtel oder der Oortschen Wolke. Da diese Regionen gravitativ instabil sind, kann jede Art von Störung dazu führen, dass ein Komet seine Umlaufbahn verlässt und sich in Richtung des inneren Sonnensystems bewegt. Je näher ein Komet an der Sonne vorbeifliegt, desto mehr Material verliert er im Laufe der Zeit.

Je nach Umlaufbahn werden zwei Kometentypen unterschieden: kurzperiodische und langperiodische Kometen. Kurzperiodische Kometen stammen aus dem Kuipergürtel, sie gelangen ins innere Sonnensystem öfter, also ist ihre Umlaufzeit weniger als 200 Jahre. Langperiodische Kometen kommen aus der Oortschen Wolke ins innere Sonnensystem. Ihre Umlaufzeit ist mehr als 200 Jahre und sie kann sogar Jahrmillionen betragen.

Halleyscher Komet

  • Sonne
  • Jupiter
  • Saturn
  • Uranus
  • Neptun
  • Halleyscher Komet - Seine Umlaufzeit beträgt 75,3 Jahre. Von der Erde aus wurde er zuletzt 1986 beobachtet und wird 2061 wiederkehren. Er soll der am frühesten beobachtete Komet sein.
  • Teil der Umlaufbahn in der Nähe der Sonne

Der Halleysche Komet ist wahrscheinlich der erste Komet, der vom Menschen beobachtet wurde. Er ist mit bloßem Auge zu sehen. Man konnte ihn zuletzt 1986 von der Erde aus beobachten und seine nächste Wiederkehr wird für 2061 erwartet. Dieser kurzperiodische Komet hat eine Umlaufzeit von 75 Jahren.

1986 wurde der Halleysche Komet von mehreren Raumsonden untersucht. Anhand der erlangten Daten war fest zu stellen, dass der 15 x 15 x 8 km große Komet einen Kern aus zu Eis erstarrtem Wasser mit einer dünnen dunklen Kruste hat.

Komet Tschurjumow-Gerassimenko

  • Sonne
  • Erde
  • Mars
  • Jupiter
  • Saturn
  • Uranus
  • Neptun
  • Komet Tschurjumow-Gerassimenko - Seine Umlaufzeit beträgt zurzeit 6,5 Jahre. Er wurde 1969 entdeckt und ist der erste Komet, den eine Raumsonde begleitete und auf dem ein Lander niederging.

Tschurjumow-Gerassimenko stammte ursprünglich aus dem Kuipergürtel, aber durch Jupiters starke Gravitationskraft wurde die Umlaufbahn des Kometen stark abgekürzt. Zurzeit kreist er im inneren Sonnensystem mit einer Umlaufzeit von 6,5 Jahren.

Die Form seines Kerns erinnert an eine Badeente. Wahrscheinlich besteht er aus zwei zusammengestoßenen Körpern, denen größere Mengen Wasserdampf entweichen. Tschurjumow-Gerassimenko ist der erste Komet, auf dem Messgeräte landeten.

Jupiters Schwerkraft

  • Komet Shoemaker-Levy - Er wurde 1993 entdeckt. Wahrscheinlich begann er in den 1970er Jahren mit der Umkreisung des Jupiters, als die Schwerkraft des Planeten ihn einfing. Sie zerriss ihn wahrscheinlich 1992 auch in mehrere Teile. Die Fragmente kollidierten im Juli 1994 mit der südlichen Hemisphäre des Jupiters.

Jupiters Masse ist groß genug, um die Laufbahn von Kometen aus dem äußeren Sonnensystem zu ändern. Seine Anziehungskraft erlaubt Jupiter, Kometen in sein Anziehungsgebiet zu zwingen. Dadurch kann er die inneren Planeten vor Kollisionen schützen. So ein angezogener Komet war auch der 1993 entdeckte Shoemaker-Levy. Er bestand aus mehreren Teilen: 1992 wurde er wahrscheinlich von der Gravitationskraft Jupiters in mehrere Fragmente zerbrochen. Im Juli 1994 sind die Kometenstücke mit der südlichen Hemisphäre Jupiters kollidiert.

Komet, Asteroid, Meteoroid

  • Komet - Ein Himmelsobjekt bestehend aus Eis und Staub. In Sonnennähe bildet er einen Schweif aus.
  • Asteroid - Ein Himmelsobjekt mit einem Durchmesser von mehr als 1 km, das jedoch kleiner als ein Planet ist.
  • Meteoroid - Objekte im Weltraum, die kleiner als Asteroiden sind. Wenn sie mit der Erdoberfläche kollidieren, werden sie Meteoriten genannt.
  • Meteor - Eine Leuchterscheinung, die von einem Meteoroid erzeugt wird, der die Erdatmosphäre erreicht. Er wird auch als Sternschnuppe bezeichnet.
  • Meteorit - Rest eines Meteoroid, der mit der Erdoberfläche kollidierte.

Viele wissen nicht, worin der Unterschied zwischen Kometen, Kleinplaneten (Asteroiden) und Meteoroiden besteht. Kometen sind vom durch Sonnenlicht beleuchteten Schweif zu erkennen, der für Kleinplaneten gleicher Größe nicht charakteristisch ist. Ihre Zusammensetzung hängt von ihrem Entstehungsort ab. Kleinplaneten wurden in der Nähe der Sonne gebildet, während Kometen weit entfernt von ihr entstehen.

Meteoroiden sind kleiner als die Kometen und Asteroiden, aber größer als die interplanetaren Staubpartikel. Wenn Meteoroide in die Erdatmosphäre eintreten, erzeugen sie durch die Erregung der Luftteilchen Lichterscheinungen, die so genannten Meteore oder Sternschnuppen. Meteoroide, die in der Atmosphäre nicht vollständig verglühen und die Erdoberfläche erreichen, sind Meteorite.

Narration

Im Sonnensystem kann man von Zeit zu Zeit atemberaubende Himmelserscheinungen beobachten, beispielsweise Kometen. Sie sind mit bloßem Auge zu sehen, aber sie treten nur in gewissen Zeitabständen am Himmel auf.

Kometen bestehen aus Kern, Koma und Schweif. Der Kern des Kometen hat eine unregelmäßige Form und eine poröse Kruste, die aus CO-Eis und zu Eis erstarrtem Wasser besteht. Deshalb werden Kometen oft als schmutzige Schneebälle bezeichnet.

Sobald sich ein Komet an die Sonne annähert, beginnen die gefrorenen Gase des Kometenkerns zu sublimieren. Sie werden gasförmig und reißen kleine Staubteilchen mit, so bildet sich die Koma aus, die eine atmosphärenähnliche Erscheinung um den Kern ist.

Die Gas- und Staubteilchen werden durch den Sonnenwind in die entgegengesetzte Richtung der Sonne weggeblasen, so dass sich der Schweif ausbildet. Der Schweif besteht aus zwei Teilen: einem geraden, längeren, blauen Gasschweif und einem gekrümmten, kürzeren, gelben Staubschweif. Die Gaspartikel werden angeregt, deshalb leuchtet der Gasschweif bläulich. Da die Staubteilchen das Licht der Sonne reflektieren, erscheint der Staubschweif meist gelblich leuchtend.

Je nach Umlaufbahn werden zwei Kometentypen unterschieden: kurzperiodische und langperiodische Kometen. Kurzperiodische Kometen stammen aus dem Kuipergürtel, sie gelangen ins innere Sonnensystem öfter, also ist ihre Umlaufzeit weniger als 200 Jahre. Langperiodische Kometen kommen aus der Oortschen Wolke ins innere Sonnensystem. Ihre Umlaufzeit ist mehr als 200 Jahre und sie kann sogar Jahrmillionen betragen.

Der Halleysche Komet ist wahrscheinlich der erste Komet, der vom Menschen beobachtet wurde. Er ist mit bloßem Auge zu sehen. Man konnte ihn zuletzt 1986 von der Erde aus beobachten und seine nächste Wiederkehr wird für 2061 erwartet. Dieser kurzperiodische Komet hat eine Umlaufzeit von 75 Jahren.

1986 wurde der Halleysche Komet von mehreren Raumsonden untersucht. Anhand der erlangten Daten war fest zu stellen, dass der 15 x 15 x 8 km große Komet einen Kern aus zu Eis erstarrtem Wasser mit einer dünnen dunklen Kruste hat.

Tschurjumow-Gerassimenko stammte ursprünglich aus dem Kuipergürtel, aber durch Jupiters starke Gravitationskraft wurde die Umlaufbahn des Kometen stark abgekürzt. Zurzeit kreist er im inneren Sonnensystem mit einer Umlaufzeit von 6,5 Jahren.

Die Form seines Kerns erinnert an eine Badeente. Wahrscheinlich besteht er aus zwei zusammengestoßenen Körpern, denen größere Mengen Wasserdampf entweichen. Tschurjumow-Gerassimenko ist der erste Komet, auf dem Messgeräte landeten.

Jupiters Masse ist groß genug, um die Laufbahn von Kometen aus dem äußeren Sonnensystem zu ändern. Seine Anziehungskraft erlaubt Jupiter, Kometen in sein Anziehungsgebiet zu zwingen. Dadurch kann er die inneren Planeten vor Kollisionen schützen. So ein angezogener Komet war auch der 1993 entdeckte Shoemaker-Levy. Er bestand aus mehreren Teilen. Im Juli 1994 sind die Kometenstücke mit der südlichen Hemisphäre Jupiters kollidiert.

Viele wissen nicht, worin der Unterschied zwischen Kometen, Kleinplaneten (Asteroiden) und Meteoroiden besteht. Kometen sind vom durch Sonnenlicht beleuchteten Schweif zu erkennen, der für Kleinplaneten gleicher Größe nicht charakteristisch ist. Ihre Zusammensetzung hängt von ihrem Entstehungsort ab. Kleinplaneten wurden in der Nähe der Sonne gebildet, während Kometen weit entfernt von ihr entstehen.

Meteoroiden sind kleiner als die Kometen und Asteroiden, aber größer als die interplanetaren Staubpartikel. Wenn Meteoroide in die Erdatmosphäre eintreten, erzeugen sie durch die Erregung der Luftteilchen Lichterscheinungen, die so genannten Meteore oder Sternschnuppen. Meteoroide, die in der Atmosphäre nicht vollständig verglühen und die Erdoberfläche erreichen, sind Meteorite.

Verwandte Extras

Die Entstehung des Sonnensystems

Die Sonne und die Planeten entstanden durch die Verdichtung einer Gaswolke.

Die Entstehung von Erde und Mond

In der Animation ist die Entstehung der Erde und des Mondes dargestellt.

Die Planeten

Um die Sonne kreisen die inneren Gesteinsplaneten und die äußeren Gasplaneten.

Das Sonnensystem; Planetenbahnen

Um die Sonne kreisen 8 Planeten auf elliptischen Bahnen.

Die Sonne

Ihr Durchmesser beträgt etwa das 109-fache der Erde. Sie besteht zum Großteil aus Wasserstoff.

Der Jupiter

Der Jupiter ist der fünfte und mit Abstand größte Planet des Sonnensystems.

Die Dawn-Mission

Die Erforschung von Ceres und Vesta hilft uns mehr darüber zu erfahren, wie die Frühgeschichte des Sonnensystems verlief und wie Gesteinsplaneten entstehen.

Die Sternwarte

Zur Verringerung der Wirkung der Atmosphäre werden Observatorien in großen Höhen gebaut.

Interessante geografische Fakten – Astronomie

Die Animation zeigt interessante Fakten der Astronomie.

Die Keplerschen Gesetze

Johannes Kepler beschrieb die drei fundamentalen Gesetzmäßigkeiten der Planetenbewegung.

Newtons Grundgesetze der Bewegung

Die drei Grundgesetze der Bewegung von Sir Isaac Newton revolutionierten die Physik.

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