Die Schlacht bei Warna (1444)

Die Schlacht bei Warna (1444)

Der ungarische König Wladislaus I starb in der gegen die Osmanen verlorenen Schlacht.

Geschichte

Schlagwörter

Schlacht bei Warna, Warna, Wladislaus, Schlacht, Johann Hunyadi, Janitschar, osmanische Armee, Ungarisch, Türkisch, Armee, türkische Expansion, Lager, Schwarzes Meer

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Warna

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Ungarische Armee

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Türkische Armee

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Verlauf der Schlacht

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Narration

1. Phase (10. November 1444)

Das stürmische Wetter am Morgen ausnutzend, begann die irreguläre Armee der Türken, die aus Bogenschützen, Fußsoldaten und leichten Reitern bestand, ihren Angriff auf den rechten Flügel des Kreuzritterheers. Die Kreuzritter konnten diesen stoppen und die Türken zurückdrängen. Ihre Schlachtordnung war jedoch durcheinandergeraten, sodass sie vor den das Schlachtfeld erreichenden Spahis der anatolischen Armee fliehen mussten. Die Spahis und die Irregulären, die den Rest des vernichteten rechten Flügels verfolgten, begannen die Wagenburg zu plündern.

2. Phase (10. November 1444)

Die Truppe von Johann Hunyadi und die rumänischen Reiter eilten den Verteidigern der Wagenburg zur Hilfe. Nach dem Zurückschlagen der Spahis erreichten die rumänischen Reiter, die die Fliehenden verfolgten, das türkische Lager. Dieses plündernd verließen sie das Schlachtfeld. Währenddessen startete die aus Spahis bestehende rumelische Armee einen Angriff auf den linken Flügel des Kreuzritterheers.

3. Phase (10. November 1444)

Der zurückkehrende Hunyadi eilte dem unter Mihály Szilágyis Befehl stehenden, sich heldenhaft schlagenden, linken Flügel zu Hilfe. Durch einen Teil der Hauptarmee verstärkt, gelang es ihnen, die rumelischen Spahis zu besiegen. Damit waren beide türkischen Flügel kampfunfähig. Trotz der Warnung von Hunyadi durchbrach Wladislaus mit der erlesenen polnisch-ungarischen Reiterarmee den Palisadenwall der Türken und attackierte das vor dem Sultan stehende Spalier aus Janitscharen. In diesem unüberlegten Angriff verlor der König sein Leben.

4. Phase (10. November 1444)

Das Kreuzritterheer war durch den Tod des Königs gelähmt, die Türken jedoch aufgepeitscht. Hunyadi gelang es, die übrig gebliebenen Soldaten vom Schlachtfeld zu retten. Die sich zu Beginn vor einem Hinterhalt fürchtenden Türken zerschlugen die Wagenburg, doch für eine Verfolgung der Fliehenden fehlte ihnen die Energie. Das Kreuzritterheer verlor eine als gewonnen scheinende Schlacht durch den verantwortungslosen Schritt des Königs. Es gelang ihnen jedoch, eine totale Niederlage zu vermeiden.

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