Die Flussperlmuschel

Die Flussperlmuschel

Ein in Fließgewässern häufig vorkommendes Weichtier.

Biologie

Schlagwörter

Muschel, Schlossband, Schale, Sipho, Kiemen, Erdmantel, Wachstumslinien, Perlmutt, Perlmuschel, Tier, Mollusca, Planktonfresser, Detritusfresser, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Flussperlmuschel

Querschnitt

  • Kiemen - Nimmt Sauerstoff aus dem Wasserstrom auf. Ist auch an der Ernährung beteiligt: Durch die Bewegung ihrer Wimpern wird die Nahrung zum Mund transportiert.
  • Mantelrand
  • Mantelraum - Der von dem Mantel umschlossene Raum. Ihn sieht man, wenn man die Schalen öffnet.
  • Mantel - Besteht aus zwei Hautfalten (Mantellappen), die an der inneren Oberfläche der Schalen festsetzen. Produziert den Stoff der Schalen.
  • Darm
  • Fuß - Besteht hauptsächlich aus glatter Muskulatur. Die Muschel kann ihn zwischen den geöffneten Schalen ausstrecken und sich mit seiner Hilfe langsam am Untergrund fortbewegen.
  • Keimdrüse - Muscheln sind in der Regel getrenntgeschlechtlich, der Geschlechtsdimorphismus ist für sie nicht typisch. Einige Muschelarten ändern ihr Geschlecht während der Individualentwicklung.
  • Mundöffnung
  • Magen
  • Mitteldarmdrüse - Produziert ein Verdauungssekret, das sie in den Mitteldarm abgibt.
  • Herz - Es umgibt den Darmtrakt. Das Kreislaufsystem der Muscheln ist - wie bei den anderen Weichtieren - offen. In dem Herzen, den Gefäßen und der Körperhöhle fließt Hämolymphe. Die Hämolymphe ist für den Transport der Nährstoffe, Stoffwechselprodukte bzw. Atemgase zuständig. Bei Muscheln ist das Sauerstoff bindende Protein das Hämocyanin, daher ist ihre Hämolymphe bläulich.
  • Cerebralganglion - Das Nervensystem der Muscheln ist unterentwickelt, ihre Sinnesorgane sind schwach ausgeprägt.
  • Ausscheidungsorgan - Scheidet die überflüssigen und schädlichen Stoffe aus.
  • After

Aufbau

  • Schlossband (Ligament) - Dient zur Öffnung der Schalen.
  • Schale - Das äußere Skelett der Muschel ist zweiteilig und besteht aus Kalk, es dient dem Schutz des Tieres. Die Muschel kann sie öffnen und ihren muskulösen Fuß zwischen ihnen ausstrecken.
  • ausführender Sipho - Dadurch werden die Ausscheidungen entfernt.
  • einführender Sipho - Dadurch strömen Wasser und Nahrung ein.
  • Wachstumslinien - Spiegeln den Wachstumsrhythmus wider. In wärmeren und nahrungsreicheren Perioden entstehen breitere und hellere Ringe, in kälteren und nahrungsarmen Perioden sind sie hingegen schmaler und dunkler.

Verwandte Extras

Ammoniten

Eine ausgestorbene Teilgruppe der Kopffüßer. Ihre Versteinerungen dienen als Leitfossilien.

Das Schilfrohr und der Rohrkolben

Große, weltweit verbreitete, einkeimblättrige Pflanzen, die an Seeufern wachsen.

Der Europäische Flusskrebs

In reinen Fließgewässern und Seen lebender, großer Krebs.

Der Gemeine Regenwurm

Im Erdboden lebendes Tier, an dessen Beispiel der anatomische Aufbau der Ringelwürmer gezeigt wird.

Der Schleusenbetrieb

In der Flussschifffahrt werden Wasserstandsunterschiede per Schleuse überwunden.

Der Spinnenfaden, das Spinnennetz

Spinnenfäden sind dünner als Nylonfäden, aber belastbarer als Stahl.

Der Teichfrosch

Allgemein bekannte Froschart, an deren Beispiel wir den Aufbau der Amphibien kennenlernen.

Die Europäische Bachplanarie

Einer der bekanntesten Plattwürmer.

Die Perle

Einige Muscheln bilden als Schutzmechanismus Perlen, welche dem Menschen als Schmuck dienen.

Die Qualle

Die ältesten Gewebetiere, die freischwimmenden Arten der Nesseltiere sind die Quallen.

Die Schwämme

Der älteste Tierstamm hat asymmetrischen Körper und verfügt über kein echtes Gewebe.

Die Stockente

Am Beispiel der Stockente wird der anatomische Aufbau der Vögel vorgestellt.

Die Süßwasserfische

Unsere Süßgewässer bewohnen zahlreiche, auch aus Ernährungssicht beliebte Fischarten.

Die Weinbergschnecke

Weitverbreitete Schneckenart, die auch als Nahrung verzehrt wird.

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